05.02.2006 :: Paris Open und der SKB Kader

01_1.jpg [Januar 2006] Immer Anfang des Jahres ist Paris der Austragungsort der French Open. Neben den Startern aus aller Herren Ländern (Japan, Kanada, Russland,…) waren auch drei Sachsen (Jeannine Herrgesell, Daniel Bischoff und Ralf Ziezio) und ihr Landestrainer Marco Thierbach dabei.
Bei diesem Turnier dürfen nur Kämpfer teilnehmen, die zum Nationalteam ihres Landes gehören. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass das Niveau unglaublich hoch war.

Da dieses Jahr die Weltmeisterschaften stattfinden, nutzten dementsprechend vi02.jpgele Nationen das Turnier zur Vorbereitung. Beeindruckend war, dass etliche ehemalige Weltmeister zeitig rausflogen und bei der Vergabe der vorderen Plätze nichts zu melden hatten.

 Als erstes waren Daniel und Ralf an der Reihe.
Beide kämpften in der Gewichtsklasse bis 70 kg.
Während Ralf bereits in der ersten Runde an einem Holländer scheiterte, konnte Daniel gegen einen Mazedonier gewinnen. Als nächstes stand er einem Tunesier gegenüber. Nach 3min Kampfzeit mußte er sich aber knapp geschlagen geben mit 2:1. (Vielleicht hätte Bischi mal etwas ausm Arsch kommen müssen, sagte er hinterher selber.)

Mit zwei Stunden Verspätung startete am Abend dann endlich die Allkat Disziplin der Herren und parallel auch Jeannine´s Kategorie. Während diesmal Daniel bereits in der ersten Runde verlor, konnte sich Ralf mit 3:1 gegen einen Kämpfer aus Irland für die nächste Runde qualifizieren. Diese konnte er ebenfalls für sich verbuchen und verlor anschließend im Einzug ins kleine Finale gegen einen Engländer.

04.jpg Auf Kampffläche 3 lief zur gleichen Zeit die Damendisziplin, wo Jeannine mitkämpfte. Sie gewann die ersten drei Runden fast mühelos. Grund dafür war auch die taktische Einstellung, die sie sich zusammen mit Coach Marco zurechtgelegt hatte.

Als nächstes stand der Kampf gegen die Lokalmatatorin L. Fischer bevor. Die gesamte Halle tobte als Jeannine gegen die Französin kämpfte. Es ist schon schwer genug gegen eine ehemalige Weltmeisterin zu kämpfen aber wenn dann das Publikum noch lautstark für die andere jubelt, ist es noch viel schwerer. Knapp verlor Jeannine und erkämpfte sich anschließend in der Trostrunde noch Platz 5. Platz 5 und 4 Punkte für die Golden League Rangliste.

Neben dem Wettkampf hatte das Team auch noch etwas Zeit um sich die Stadt anzuschauen und den ein oder anderen Kaffee zu trinken.

Nächstes mal wollen alle wieder dabei sein, denn "wo ein Wille ist, ist auch ein…"!

Text von: Ralle

Melanie Stern

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