Der Bayerische Karate Bund richtete am 10.05.2014 ein Trainermeeting in Ingolstadt aus. Neben Kata und Kumite für Breitensport und Wettkampf war auch Kyusho Jitsu ein Programmpunkt. Als sächsische Trainer nahmen auch Marco Leib (li.im Bild) und Holger Heine (re.) vom Shotokan Karate Dojo Crimmitschau e.V. auf Einladung teil.
Beide haben den 1.Dan im Kyusho Jitsu im DKV und üben sich schon seit vielen Jahren darin. Neben dem negativen Stimulieren der Vitalpunkte ist auch ein positives Stimulieren, also im weitesten Sinne das Heilen, ein großer Schwerpunkt der beiden Karatetrainer. Das Thema „Kyusho / Vitalpunkt” wurde kürzlich offiziell im DKV aufgenommen und ist auch in der WKF anerkannt. Neben dem Breitensportreferenten Fritz Oblinger wurden mit Zsolt Szenasi (Ungarn) und Robert Göslbauer (Österreich) auch zwei Gasttrainer eingeladen, die ihr Wissen und Erfahrungen vermittelten. Beide sind neben dem Kyusho Jitsu auch noch erfolgreiche Karatetrainer (Shotokan und Shito Ryu) und konnten in ihrem Leerplan sehr tief in die Anwendung von Vitalpunkten im Karate, besonders in Bunkai und Selbstverteidigung eingehen. Was die Karateka aus Sachsen gern in ihr Wissensportfolio aufnahmen. Die stattgefundene Instructorlevelprüfung bestanden beide mit bravour.
Die EKA (European Kyusho Akademie) arbeitet seit Ende 2012 eng mit dem DKV zusammen, so dass auch die Weiterbildung auf diesem Gebiet für alle Trainer gewährleistet ist.





