18.03.2009 :: Sichtung des Goju-Ryu Team für Europa-Cup

03_gteam01 Goju-Ryu Team Sichtungslehrgang in Stollberg mit neuem Trainerteam (Thomas Richter, Michael Hoffmann, Ludger Niemann)

 

 

 

 

Am dritten Märzwochenende trafen sich die Wettkämpfer des Goju-Ryu in Stollberg (Sachsen), um gemeinsam zu trainieren und sich auf die kommenden Höhepunkte vorzubereiten. In diesem Jahr findet der Goju-Ryu Europacup der Leistungsklasse in der Schweiz statt und nach den Erfolgen von Dortmund (Goju-Ryu Europacup Leistungsklasse) und Kaliningrad (Goju-Ryu Europacup Jugend/Junioren) sind die Erwartungen groß. Insgesamt waren mehr als 30 Athleten aus vielen Bundesländern, darunter NRW, Rheinland-Pfalz, Berlin und natürlich auch aus Sachsen angereist.

Aufgebaut wurde die Kaderstrukturen unter anderem durch Ulrich Heckhuis, welcher sich Ende 2008 nach 17 Jahren als erfolgreicher Trainer und Teamchef mit folgenden Worten verabschiedete: “Die Zeit mit dem GOJU-Ryu Team war für mich ein Erlebnis. Ich konnte tolle Sportler kennenlernen….Aus zeitlichen Gründen lege ich das Amt des Coaches nieder. Ich bin aber auch der Meinung, dass es Zeit wurde, dass jüngere Trainer diese Aufgaben wahrnehmen sollten.”

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In Stollberg hatte das Trainerteam in der neuen Besetzung seine erste Bewährungsprobe. Vor der ersten Trainingseinheit stellten sich die Trainer Michael Hoffmann, Ludger Niemann und Thomas Richter vor und erläuterten ihre Ziele und Schwerpunkte für das Wochenende bzw. für das bevorstehende Wettkampfjahr.

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Thomas Richter ist nun auch Teamtrainer des Goju-Ryu. Er kann seine Erfahrungen als Landestrainer Sachsen mit einbringen und wird versuchen, den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht zu werden.

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Gleich im Anschluss folgte die erste Trainingseinheit, bei der alle mit Grundschultechniken in verschiedensten Variationen mit Schwerpunkt auf Koordination ins Schwitzen kamen. Anschließend erfolgte eine Unterteilung in Kata und Kumite. Am Samstag waren vier Trainingseinheiten von 12 bis 18 Uhr angesetzt und Sonntag folgten dann nochmal drei Einheiten. Bei Kata achteten die Trainer auf exakte Stände und auf die Sauberkeit der einzelnen Techniken. Beim Kumitetraining wurden sehr viele Standardsituationen wie Direkter bzw. Indirekter Konter, Konter ziehen und natürlich Angriffe geübt. Den Athleten wurde immer wieder als Aufgabe gestellt, einen Punkt zu erzielen, auch wenn dies erst mit einem zweiten Nachsetzen gelingen sollte.

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Alles in allem war es wieder ein gelungener Lehrgang. Trainer und Athleten freuen sich auf die zukünftigen Treffen auf Lehrgängen und Wettkämpfen.

 

Text und Fotos von:
Ralf Ziezio
RalfZiezio@Karate-an-Fun.de

 

Melanie Stern

Medienbeauftragte
medien@karate-sachsen.de

Melanie Stern ist die Ansprechpartnerin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Karatebundes. Mit Leidenschaft für unseren Sport sorgt sie dafür, dass die Erfolge, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Mitgliedsvereine die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Ihr Ziel ist es, das sächsische Karate in all seiner Vielfalt modern und lebendig zu präsentieren – online wie offline.

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