Claudia Gabrich

Name: Claudia Gabrich         
claudiag
Geboren: 16.12.1988         
Beruf: Abiturientin         
Beginn mit Karate: 1997         
Sachsenkader seit: 2002         
Bundeskader seit: 2007         
Gürtelgraduierung: 1. Dan         
Verein: SeiWaKai Meißen         
Trainer: Marco Thierbach         
             

           
 Deutsche Meisterschaft       
 
goldJunioren Team (2006)         
silberSenioren Team (2006)         
bronzeJunioren Einzel (2006)         
bronzeSenioren Team (2007)         
           
 Sächsische Meisterschaft    Sonstiges     
gold8x Sieger  goldItalien Open (2006) Jugend Einzel     
silber3x Zweite  goldEast Open (2006) Jugend Team     
bronze3x Dritte   silber2x Zweite East Open (2005) Jugend Einzel+Team     
    silberKrokoyama Cup (2007) Junioren Einzel     
    silberWorld Cup (2006) Junioren Team     
    bronze2x Dritte World Cup (2006) Jugend und Junioren Einzel     
    bronze2x Dritte British Open (2005+2006) Jugend Einzel     
    bronzeBelgish Open (2006) Jugend Einzel      
     Fünfte Italien Open (2007) Senioren Einzel     
     Neunte Dutch Open (2007) Senioren Einzel     
           
           
 Wie bist du zu Karate gekommen?
Mein Nachbar, mit dem ich zu der Zeit sehr gut befreundet war, hat mich mal mit zum Training genommen. Zwar war ich am Anfang ein wenig skeptisch, aber es hat echt Spaß gemacht und so bin ich dabei geblieben, inzwischen ja schon zehn Jahre.

Was bedeutet Karate für dich?
Karate ist einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens, der nicht mehr wegzudenken ist. Das Training an sich, aber auch die Arbeit als Trainer macht mir sehr viel Spaß. Das Training bietet mir die Möglichkeit, den Stress im Alltag zu vergessen und mich auszupowern.

Wo liegen deine Schwerpunkte?
Kumite

Wie denkst du über Karate nach deiner aktiven Laufbahn?
Also erstmal hoffe ich, dass die aktive Laufbahn noch eine Weile andauert. Und danach kann ich mir gut vorstellen, weiterhin als Trainer im Kinder- und Jugendbereich zu agieren. Auf jeden Fall möchte ich dann noch so viel Anteil wie möglich an Wettkämpfen haben, sei es als Betreuer oder vielleicht auch als Kampfrichter.

Gibt es auch andere Ziele außer Pokale?
Ich versuche, immer mein Bestes zu geben, sei es beim Karate oder auch in der Schule, ich muss mit meiner eigenen Leistung zufrieden sein. Wenn ich es auf Wettkämpfe beziehe ist es schon wichtig, dass ich eine Verbesserung bemerke oder z.B. eine Technik mal gut geklappt hat.
Sehr wichtig ist mir bei solchen Veranstaltungen aber auch, mit den ganzen Leuten zusammen zu sein und Spaß zu haben.


Was magst du am Karate?
Ganz besonders das Zusammengehörigkeitsgefühl, dass man den Anderen unterstützt (z.B. beim Wettkampf), aber auch dass das Karate viele verschiedene Aspekte beinhaltet und die Disziplin, die ja eine sehr große Rolle spielt.

Wie oft trainierst du?
Je nachdem, wie es mit der Schule klappt, 2-4 mal.

Warum machst du Wettkämpfe?
Beim Wettkampf bemerke ich, ob das Training etwas gebracht hat und ich mich verbessert habe. Natürlich ist es auch eine Bestätigung, dass man nicht umsonst trainiert. Der Spaß steht jedoch immer im Vordergrund.

Wie sieht deine Zukunft aus?
Nach dem Abi beginne ich ein Studium zum Diplom-Finanzwirt und was danach kommt, weiß ich noch nicht. Ich hoffe nur, dass mir daneben weiterhin genug Zeit zum trainieren und für die Kids (besonders die ganz kleinen) bleibt.

Hast du Vorbilder?
Ein Vorbild allgemein habe ich nicht. In vielerlei Hinsicht hat jedoch meine große Schwester für mich Vorbildcharakter. Jedoch will ich nicht so werden wie sie; ich will meinen eigenen Weg gehen.

 
   
   
   
 April 2007 
 Beitrag und Foto: Ralf Ziezio

Melanie Stern

Medienbeauftragte
medien@karate-sachsen.de

Melanie Stern ist die Ansprechpartnerin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Karatebundes. Mit Leidenschaft für unseren Sport sorgt sie dafür, dass die Erfolge, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Mitgliedsvereine die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Ihr Ziel ist es, das sächsische Karate in all seiner Vielfalt modern und lebendig zu präsentieren – online wie offline.

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