Anne Wagner

Name:Anne Wagner
2012 Anne
Geboren:
22.04.1987
Beruf:Logopädin
Beginn mit Karate:1997
Sachsenkader seit:ich habe ehrlich keine Ahnung
Bundeskader:2004/05
Gürtelgraduierung:2. Kyu
Verein:Seiwakai Meißen
Trainer:Marco Thierbach


Deutsche Meisterschaft
bronzeJugend Einzel (2004) Kumite Einzel
bronzeLeistungsklasse Einzel (2009/10) Kumite Team
bronzeLeistungsklasse Einzel (2011) Kumite Einzel
Weitere Erfolge
silberEuropean Wado Cup (2008/09/11) Kumite Einzel
bronzeEuropean Wado Cup (2010) Kumite Einzel
goldDeutscher Wado Cup (2008/11) Kumite Einzel
silberDeutscher Wado Cup (2009) Kumite Einzel


Wie bist du zu Karate gekommen?
Ich hab in der 4. Klasse begonnen und war schon immer sehr zappelig und habe Sport geliebt. Bevor ich zum Karate kam, habe ich Geräteturnen ausprobiert. Das war aber absolut nichts für mich, da es dabei hauptsächlich um die Ausführung graziler Bewegungen ging (was mir überhaupt nicht lag oder liegt), ich wollte aber viel lieber rumspringen und auf den Geräten rumklettern. Schließlich hat mir ein guter Freund vom Karate erzählt. Ich war an einem Samstagvormittag beim Probetraining (an das ich mich auch heute noch gut erinnern kann) und als ich dann nach dem Training Mittagsschlaf machen wollte, weil ich so ausgepowert war, waren auch meine Eltern davon überzeugt, dass Karate das Richtige für mich ist.

Was bedeutet Karate für dich?
Am Anfang, wie ich oben schon geschrieben habe, diente der Sport eigentlich nur dazu meinen Bewegungsdrang zu stillen. Aber nach einer Weile hab ich festgestellt, dass Karate sehr vielseitig ist und das gefällt mir noch heute. Ich fühle mich einfach wohl dabei und habe Spaß daran.

Wo liegen deine Schwerpunkte?
Zur Zeit trainiere ich ausschließlich Kumite. Im Moment bereitet mir das einfach mehr Spaß wie beispielsweise Kihon oder Kata. Ich finde Gürtelprüfungen kann ich auch noch machen wenn ich alt und grau bin und wenn die Puste für Kumite nicht mehr reicht.

Wie denkst du über Karate nach deiner aktiven Laufbahn?
Dann mache ich meine Gürtelprüfungen.

Gibt es auch andere Ziele außer Pokale?
Wo soll ich anfangen? Ich hab das Gefühl meine Zielliste wird jede Woche länger. Das beginnt bei dem Vorsatz regelmäßig zu trainieren, geht über persönliche Dinge, die ich gern an mir ändern möchte (denke auch da kommt ein bisschen Karate ins Spiel) oder die ich gerne tun würde bis hin zu beruflichen Dingen. Wer viele Ziele hat, hat auch die Chance viele in die Tat umzusetzen.

Was magst du am Karate?
Ich mag zum Beispiel, dass ich auch mal an meine Grenzen komme. Das ich mit und von anderen lerne, es am Ende aber allein umsetzen muss. Dass ich vielleicht auch ab und zu mal jemand bin, von dem andere etwas lernen.

Wie oft trainierst du?
Zu wenig! Zwei, wenn es gut kommt drei mal pro Woche.

Warum machst du Wettkämpfe?
Ich würde sagen ich bin sehr ehrgeizig. Ich finde es schön mich mit anderen zu messen und jeder der schon mal Wettkämpfe gemacht hat, wird mir zustimmen, es ist einfach ein gutes Gefühl zu gewinnen. Obwohl ich jetzt schon lange Wettkämpfe bestreite, würde ich sagen, dass ich noch nicht „angekommen“ bin.

Wie sieht deine Zukunft aus?
Puuuhh, ich bin froh, wenn ich weiß, was nächste Woche ist. Wahrscheinlich werde ich irgendwann mal meine eigene Logopädiepraxis eröffnen. Vorher möchte ich aber noch ein bisschen durch die Welt reisen und vielleicht in anderen Ländern als Sprachtherapeutin arbeiten. Außerdem denke ich über ein Fernstudium nach, aber da sind wir wieder bei den Zielen.

Hast du Vorbilder?
Mmmmh, mir fallen jetzt keine ein. Also entweder keine richtigen oder viele kleine, die mich in verschiedenen Lebensbereichen inspirieren.

Juni 2012
Beitrag und Foto:
Ralf Ziezio (Pressereferent des SKB)

Melanie Stern

Medienbeauftragte
medien@karate-sachsen.de

Melanie Stern ist die Ansprechpartnerin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Karatebundes. Mit Leidenschaft für unseren Sport sorgt sie dafür, dass die Erfolge, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Mitgliedsvereine die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Ihr Ziel ist es, das sächsische Karate in all seiner Vielfalt modern und lebendig zu präsentieren – online wie offline.

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