Bereits zum fünften Mal richtete der Karate-Dantai Marienberg e.V. das alljährliche Sommerlager im Saydaer Forsthaus aus.
Neben Karatekas aus Marienberg waren auch einige der Partnervereine aus Olbernhau, Limbach und Chemnitz am Freitag, den 28. Juni, nach Sayda angereist. In diesem Jahr zählte die Truppe knapp 50 Kinder und rund 15 Erwachsene.
Nachdem die Kids angereist und ihre Zelte aufgebaut hatten, versammelten sich alle gegen 18 Uhr im Kaminhaus zum Abendessen. Thomas gab noch ein paar Hinweise zum Wochenende bevor mit dem Essen begonnen wurde.
Gleich danach loderte bereits das Lagerfeuer und es wurde in gemütlicher Runde Marschmellows gegrillt.
Aufgrund der milden Temperaturen konnten wir dieses Mal auch wieder eine Nachtwanderung durchführen. Kurz nach 22 Uhr ging es los. Nun ging es, mit Taschenlampen bewaffnet, im Dunklen in den Wald. Da die größeren gern etwas weiter gehen wollten, wurden die Kids in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kleinen waren knapp eine Stunde unterwegs. Die Großen dagegen hatten es nun etwas weiter: nach rund elf Kilometern Wandern über Stock und Stein kamen auch sie wieder am Forsthaus an. Gleich danach machten sich alle daran, schlaffertig zu machen und gingen erschöpft in ihre Zelte.
Der Samstag begann anders als sonst, etwas ruhiger. Grund dafür war wohl die lange Nachtwanderung am Vorabend. Etwa halb acht stärkten sich schließlich die Kinder beim Frühstück für den Tag.
Schon kurze Zeit später war das erste Geländespiel an der Reihe: Gürtelfangen. Inhalt des Spiels ist es, das sich die Kinder ihren Karategürtel umbinden und mit etwas Vorsprung in einem vorher gezeigten Waldstück verstecken. Die Betreuer sind die Fänger und müssen versuchen, den Kids die Gürtel abzunehmen. Wer nach einer bestimmten Zeit seinen Gürtel noch besitzt, hat gewonnen.
Da sich das ein oder andere Kind sehr gut versteckt hatte
bzw. den Fängern immer schnell genug ausweichen konnte, ging das Spiel recht lang. Gegen halb zwölf wurde es vorerst trotzdem beendet, da bereits das Mittagessen bevor stand.
Zwar war es am Samstag den Tag über trocken, dennoch wurde es jetzt nass: Beim zweiten Geländespiel wurde der Spiel umgedreht: Die Erwachsenen versteckten sich in einem Waldstück und wurden von den Kids mit Wasserbomben beworfen.
Am späten Nachmittag wurde nun auch schon der Grill angeworfen. Nach dem Grillen wollten alle gern Knüppelteig am Lagerfeuer essen. Jedoch musste dies kurzfristig ausfallen, da wir jetzt doch nicht mehr vom Regen verschont wurden. Stattdessen konnten die Kleinen im Kaminhaus zwei Filme anschauen, so. z.B. Kungfu Panda 2. Danach war es auch schon wieder Zeit zum Schlafen gehen.
Sonntag gegen acht Uhr wurde auch schon wieder zum letzten Frühstück des diesjährigen Sommerlagers gerufen. Nach dieser Stärkung war auch wieder genügend Kraft vorhanden, um die Zelte abzubauen. Bis zum Mittag wurden die Kids abgeholt und auch die Betreuer und fleißigen Helfer reisten nach dem Aufräumen nur kurze Zeit später ab.
Wir möchten uns hiermit auch bei dem Betreiber des Forsthauses Sayda, Herrn Klemmer, sowie beim Hausmeister herzlich bedanken für die gute Zusammenarbeit und hoffen, dass es in den nächsten Jahren weiterhin so gut klappt.
Bericht & Fotos: Ron Beer, Pressereferent SKB



