Bericht zum Wado World Cup in Tokio 2025

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image001 WadoDer Wado World Cup 2025 in Tokio stellte für die Delegation des Deutschen Karate Verbands ein herausragendes Ereignis dar.

Mit 13 talentierten Athletinnen, begleitet von den Coaches Marco Thierbach (Kumite) und Boris Mahn (Kata) sowie zwei Betreuern, reiste das Team in die beeindruckende Stadt Tokio. Die Möglichkeit, im Budokan Nippon zu kämpfen, war nicht nur für die deutschen Athleten eine große Ehre, sondern wird auch von japanischen Karateka als etwas ganz Besonderes angesehen. Das Turnier fand auf den traditionellen weißen Tatami-Matten statt, was dem Wettkampf eine zusätzliche Bedeutung verlieh.

Am Samstag begann das Turnier mit den Kata-Wettkämpfen der u18 und u16 sowie den Kumite Einzel Kategorien statt. Die Atmosphäre im Budokan war elektrisierend, und die Athletinnen waren hochmotiviert. Leider gelang es nur einem Kata  Athleten, ins Halbfinale einzuziehen, was die Erwartungen des Teams nicht ganz erfüllte. Die Konkurrenz war extrem stark, und die Herausforderung, gegen die besten Karateka der Welt anzutreten, war gewaltig.Im Gegensatz dazu zeigte die Kumiteathletinnen eine beeindruckende Leistung. Fast alle Athletinnen schafften es, ins Halbfinale einzuziehen. Der Kampfgeist und die Entschlossenheit der deutschen Sportlerinnen waren unübersehbar. Die Zuschauer spürten die Leidenschaft, mit der jede Athletin kämpfte, und die Unterstützung des Publikums war überwältigend.

Der Sonntag war geprägt von weiteren spannenden Kämpfen. Die beiden Athletinnen der Kata-Leistungsklasse schieden leider jeweils in der dritten Runde aus. Dennoch konnte das Kumite-Team und   Anton Kolb im Finale einen guten 2. Platz erreichte zudem  kamen mehrere dritte Plätze dazu. Die gesamte Delegation zeigte, dass sie trotz der hohen Erwartungen und des Drucks, der mit einem solchen Ereignis verbunden ist, in der Lage ist, ihr Bestes zu geben. Die Trainer, Marco Thierbach und Boris Mahn, waren mit den Leistungen ihrer Athletinnen zufrieden und haben bereits Pläne für zukünftige Trainingseinheiten geschmiedet.

Insgesamt war der Wado World Cup 2025 in Tokio ein unvergessliches Erlebnis, das die Athletinnen und das gesamte Team geprägt hat. Die beeindruckende Kulisse des Budokan, die hohe Wettkampfqualität und der unermüdliche Kampfgeist des deutschen Teams werden in Erinnerung bleiben. Mit einem ersten Platz im Medallienspiegel, der an die Japaner ging, und der Erkenntnis, dass im Karate alles möglich ist, blicken wir optimistisch in die Zukunft. Tokio war nicht nur eine Stadt der Herausforderungen, sondern auch ein Ort der Inspiration und des Wachstums für unsere Athletinnen.

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Melanie Stern

Medienbeauftragte
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Melanie Stern ist die Ansprechpartnerin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Karatebundes. Mit Leidenschaft für unseren Sport sorgt sie dafür, dass die Erfolge, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Mitgliedsvereine die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Ihr Ziel ist es, das sächsische Karate in all seiner Vielfalt modern und lebendig zu präsentieren – online wie offline.

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